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Strom für den Weltbild eBook Reader

Durch das normale Display verbraucht der Weltbild-/Hugendubel-eBook- Reader erheblich mehr Strom, als vergleichbare Geräte mit eInk-Technologie. Die letzten Firmwareupdates haben allerdings dazu beigetragen, dass der Stromverbrauch aktiv gesenkt werden kann. In diesem Artikel zeige ich die verschiedenen Möglichkeiten auf.

Displayhelligkeit

Den meisten Strom frisst das zweifelsohne das Display. Hier muss also als erstes angesetzt werden. Also wird die Helligkeit des Bildschirms herabgesetzt. Das läßt sich in den Einstellungen erreichen, die per Drücken der obersten Taste und navigieren in den Menüpunkt “Einstellungen” erreicht werden können.

Ich habe die Helligkeit seit Anfang an auf 0% stehen. Das ist immer noch hell genug, um die Texte auch in hellen Umgebungen gut lesen zu können. Durch das aktuelle Firmwareupdate merkt sich das Gerät nun diese Einstellung auch beim nächsten Gerätestart.

Standby

Der Trekstore eBook-Reader unterscheidet zwischen dem Standby-Modus, in dem beim Nichtstun lediglich der Bildschirm abgeschaltet wird und dem Status, in dem das Gerät ganz abgeschaltet ist. Wenn der Reader einfach liegen gelassen wird, schaltet das Gerät nur in den Standby-Modus. Seit Firmware 1.0.7 geht das Gerät nach einer halben Stunde auch komplett aus.

Bei Geräten mit älterer Firmware (also dem Auslieferungszustand der Weltbildgeräte) ist dies nicht so. Das heisst, dass diese Geräte ein paar Stunden auf Standby laufen bis der Akku alle ist. Diese Geräte sollte also umgehend aktualisiert werden.

Die Zeit bis der Standby-Modus aktiviert wird, kann eingestellt werden. Für eher langsame Leser sind die voreingestellten fünf Minuten sicher ein guter Wert. Wer eher schneller liest, kann die Zeit auch auf eine Minute heruntersetzen.

Externe Stromversorgung

Das sind die einzigen Möglichkeiten, im Gerät selbst dafür zu sorgen, dass der Stromverbrauch gesenkt wird. Wem das nicht reicht, kann sich ein Batteriefach zulegen, was ganz einfach an den Mini-USB-Anschluss gesteckt werden kann. Bestückt mit Hochleistungsakkus sollte das Gerät nun erheblich länger durchhalten.

Wer diese Lösung nur ab und zu braucht (z.B. hin und wieder für längere Zugfahrten), steckt in das Batteriefach Eneloop-Akkus. Diese haben den Vorteil, dass sie sich auch bei längerem Nichtgebrauch nicht entladen.

Möglichkeiten zum Aufladen

Um den Reader zuhause unabängig vom Rechner aufzuladen, wird ein ganz normales USB-Netzteil benötigt. Diese Gerät gibt es schon für wenig Geld. Vorteil reiner USB-Netzteile ist, dass das dort nicht nur das mitgelieferte Mini-USB-Kabel eingesteckt werden kann. Auch andere USB-Geräte wie Mobiltelefone oder Kameras lassen sich mit den entsprechenden Kabeln aufladen. Wer sich nicht sicher ist, welches Netzteil das passende ist, kann auch zur All-In-One-Lösung greifen, das den passenden Anschluss gleich mitbringt.

All das gilt auch, wenn der Reader im Auto aufgeladen werden soll. Es gibt Netzteile für die Autosteckdose, die den Anschluss gleich mitbringen oder Netzteile mit USB-Anschluss, in die das Kabel eingesteckt werden kann. Ich empfehle ein Netzteil, in dem zwei USB-Kabel Platz finden, damit auch noch ein anderes Gerät mit Strom versorgt werden kann.

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Michael

Autor: Michael

Hallo, ich bin Michael und ich schreibe hier gern Anleitungen oder Vorstellungen zu Programmen oder Geräten, die ich selbst nutze.

2 Kommentare

  1. Hallo Michael,
    deine Kommentare sind sehr hilfreich. Besitze auch den Trekstor von Weltbild und habe gelegentlich Probleme wenn das Gerät automatisch abschaltet, die aktuelle Buchseite wiederzufinden. Ist auch schon passiert, wenn ich schnell abschalten musste und kein Lesezeichen gedrückt habe. Kannst du dazu etwas sagen? Danke und Gruß

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